www.gns-senne.de - GNS Senne Umweltbildungszentrum | Natur : Wunder : Erleben
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Der Verein, Aktivitäten

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Der Verein

Die Gemeinschaft für Naturschutz Senne und Ostwestfalen-Lippe e.V. (GNS) ist ein gemeinnütziger Verein, der 1975 als Vogelschutz Senne e.V. in Stukenbrock entstand und rasch anwuchs. Die GNS ist ein überparteilicher Verein und umfasst ca. 300 Mitglieder, die überwiegend in den Senneanrainergemeinden Schloß Holte-Stukenbrock, Augustdorf, Hövelhof, Paderborn und Schlangen wohnen.

Seit Mitte der 90er Jahre betreibt sie eine hauptamtlich besetzte Geschäftsstelle, welche als Beratungsstelle im Bereich Natur und Ökologie dient. Darüber hinaus setzt sich der Verein für den Erhalt der Kulturlandschaft Senne mit den typischen Heide-, Moor- und Waldflächen ein und pflegt diese in diversen Arbeitseinsätzen.

Seit 2005 hat die GNS ihren Sitz im eigenen Umweltbildungszentrum in Augustdorf. Hier finden unter anderem die Umweltbildungsprogramme und verschiedene andere Veranstaltungen statt.

Mit dem Senne-Umweltbildungszentrum werden unter anderem folgende Ziele verfolgt:

 

  • Förderung der emotionalen Verbundenheit von Jugendlichen und Erwachsenen zu ihrer natürlichen Umwelt

  • Verbesserung der Artenkenntnis und der Lebensraumansprüche der heimischen Flora und Fauna

  • Unterstützung eines positiven Identifikationsprozesses mit der Sennelandschaft

 


Die GNS hat in der Trägerbeteiligung der anerkannten Naturschutzverbände nach § 29 Bundesnaturschutzgesetz Mitsprachrecht als Mitglied der LNU  (Landesbüro der Naturschutzverbände NRW, Koordinationsstelle für Mitwirkungsverfahren in Oberhausen; http://www.lnu-nrw.de )

Daneben gehört die GNS der Arbeitsgemeinschaft der Paderborner Natur- und Umweltschutzverbände  an: pro grün, BUND, NABU, GNS,  Naturwissenschaftlicher Verein.

 

 

 

Vereinsgeschichte u.Ereignisse (Aktivitäten)

Jahr

Geschichte

1975

Gründungsjahr unter dem Namen „Vogelschutzgruppe Senne e.V.“ in Schloss Holte-Stukenbrock (Bis dato Vereinssitz).

Gründungsmitglieder: Gerd Brechmann, Jost-Bernd Brock, Hans-Josef Köhler, Gisela Offele, Günter Potthoff, Ulrike Settemeyer, Herbert Wolf.

1.Vorsitzende (in chronologischer Reihenfolge)

Hans-Josef Köhler, Udo Hallau, Kalle Backhaus, Harald Reimann, 
seit 26.4.2002: Dieter Kerstingtombroke.

1976

Herausgabe einer Vereinszeitschrift. Heute: GNS-Info
Auflage etwa 1.500 Stück.

1977

Umbenennung in „Gemeinschaft für Naturschutz Senne und Ostwestfalen e.V.“.

1981

Einrichtung des Naturschutzzentrums „Die Mühle“ in Stukenbrock.

Seit 1981

Herbstzeltlager, das jährlich bis zu 100 Jugendliche an den Umwelt- und Naturschutz heranführt. Anerkannter Träger der freien Jugendhilfe mit aktiven Kinder- und Jugendgruppen.

1983

Eröffnung der ersten Geschäftsstelle am „Alten Markt“ in Stukenbrock.

Geschäftsstellenleiter (in chronologischer Reihenfolge)

Gisela Siegenbrink, Marlies Vollmar, Helga Oekenpöhler, Frank Ahnfeldt, Ulrich Kaminsky, Hauke Schiek, Andreas Roxlau , Andrea Tapp,
Hedwig Kerstingtombroke

1985

Annerkannte Dienststelle für zwei Zivildienstleistende.

1987

Umzug der Geschäftsstelle in das Fachwerkhaus an der Hauptstraße in Stukenbrock.

1992

Mitbegründung der biologischen Station Senne e.V. zur Vereinfachung der Beschaffung von staatlichen Fördermitteln und für eine professionelle Koordinierung von Naturschutzmaßnahmen.

1997

Initiierung und fachliche Begleitung von Agenda Prozessen in Harsewinkel und Schloss Holte-Stukenbrock.

2000

Einsatzstelle des freiwilligen ökologischen Jahres (FÖJ) für Jugendliche in Kooperation mit der Gemeinde Schloss Holte-Stukenbrock.

2001

 

Planungsbeginn für die Verlegung der GNS nach Augustdorf mit Begleitung durch vielseitige Öffentlichkeitsarbeit.

2002

Einrichtung einer provisorischen Geschäftsstelle in Augustdorf.

2003

Die Gemeinde Augustdorf hat der GNS ein von der Bielefelder Firma Wolf in den 60er Jahre errichtetes Fortbildungszentrum überlassen.

2004

Die  N o r d r h e i n - W e s t f ä l i s c h e  S t i f t u n g  
f ü r  U m w e l t   u n d   E n t w i c k l u n g   in Bonn beschließt das Projekt „Errichtung eines Umweltbildungszentrums“ zu unterstützen. Weitere Stiftungen folgen.

2005

Der Sitz der GNS ist nach Augustdorf verlegt.

Grundsteinlegung für das Umweltbildungszentrum: 17.06.2005

Das Haus wird komplett renoviert und verfügt über 750 qm Nutzfläche, hat Unterbringungsmöglichkeiten für 42 Personen und Schulungsequipment mit  zwei Seminarräumen, Zeltplatz mit eigenen umfangreichen Sanitäranlagen und div. Büroräume.

Außenfläche: 75.000qm.

Die GNS wird umbenannt in “Gemeinschaft für Naturschutz Senne und Ostwestfalen-Lippe e.V.“.

2006

Das Senne-Umweltbildungszentrum wird am 23. April 2006 der Öffentlichkeit vorgestellt. Über 1 Mio EUR wurden in das UBZ investiert.

 

 

 

Pfingsten: Die GNS ist Veranstalterin der ersten Augustdorfer Römertage. Dadurch wurde das neue Domizil einem breiteren Publikum bekannt.

Der Holzhackschnitzelschuppen wird fertiggestellt.

Ab sofort können wir die Holzschnitzel für unsere Heizungsanlage selbst lagern.

 

 

2007

 

Das Holzhaus wird fertiggestellt. Es bietet Platz für Landschaftspflegegeräte, mehrere Tischtennisplatten und Kicker, Billard, Vereinsfahrzeug und vieles mehr.

Das gesamte Gelände ist mit Straßenlaternen bestückt.
Hierdurch ergibt sich ein Parkcharakter, der sich sehen lässt.

Inzwischen haben etliche Schulklassen sehr unter-schiedlicher Jahrgänge und Schulformen, Kindergärten, Erwachsenen- und Jugendgruppen   die GNS eintägig oder mehrtägig (z.B. als einwöchige Klassenfahrt mit Vollpension oder Selbstverpflegung)  besucht, stets mit sehr positiver Resonanz. Bei Fragen, wie die Gruppen auf die GNS gekommen sind, erfahren wir regelmäßig: Durch Internetrecherche, und Empfehlungen.

Angebot eines GPS-Erlebnispfades (Augustdorfer Dünenfeld)

2008

 

In Kooperation mit regionalen Unternehmen werden erlebnispädagogische Projekte mit Schulklassen durchgeführt und ein Klettergarten errichtet.

2009

 

Das umweltpädagogische Programm wurde durch eine hauptamtliche Mitarbeiterin (Dipl. Biologin) auf den neuesten Stand gebracht und erheblich erweitert. Zum Thema Bach fehlte noch ein Feuchtbiotop, das ganz speziell zu diesem Zweck sehr aufwändig vor dem Haus angelegt wurde.

Parallel zum Teichbau wurde ein Schwalbenhaus gebaut und auf dem GNS-Gelände aufgestellt.

Neue Bestuhlung der beiden Seminarräume.

2010

 

Das Feuchtbiotop ist fertiggestellt. Neben dem GNS-See an den Ölbachquellen verfügt die GNS nun über ein zweites Gewässer. Das Thema Wasser hat nun neben den vielen anderen umweltpädagogischen Themenmodulen eine weitere Dimension.

Das Außengelände hat tagsüber und nachts durch vielerlei Details ein Flair, das zum Genießen der Natur in besonderer Weise einlädt.

2011

Teichvergrößerung um einen Bachlauf und Lehmstelle
Anschaffung eines 30 Jahre alten Traktors.

Wieder-Inbetriebnahme der Radrennbahn (mit den Steilwandkurven) und Nutzung durch Radsport-Jugendgruppen.

Ausstattung der beiden Seminarräume mit Vorhängen, um Beamer-Vorführungen zu optimieren.

 

2012

Anlage eines Bauerngarten mit integriertem Sinnesgarten.

Bienenhaus, Insektenhotel,
Modernisierungen im Haus:  z.B. Duschen (Türen statt Vorhänge)

Großküche mit Profi-Spülmaschine (2-Minuten-Spülgang)

Seminarraum-Ausstattung  (neue Tische, Beamer)

2013

Errichtung eines Gewächshauses im Bauerngarten.  Hier gibt es viel zu tun.
Auch hierbei soll es nicht an Kreativität in der Gestaltung fehlen.

Der Sinnesgarten mit seinem Barfußpfad wird permanent instand gehalten und die Felder-Inhalte werden regelmäßig ausgetauscht.

 

2014

Errichtung eines neuen Holzhauses (hier werden z.B. Kicker, Tischtennisplatten, Billardtisch, ... gelagert)

Umfangreiche Erweiterungen im Außenbereich (Terrassenmöbel nach rustikaler Holzbauweise, kreative Detailgestaltung rundum)
Errichtung eines Entengeheges für chinesische Laufenten (mit rundumschutz gegen Raubtiere)

Neue Duschtüren im Behinderten-Sanitärbereich

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die GNS ist ein gemeinnütziger Umweltschutzverein und ist Mitglied der LNU und der Paderborner Naturschutzverbände